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Heilige Messe

Demo gegen Leihmutterschaft vor der Kinderkaufmesse

„Kinder sind keine Ware, Frauen keine Brutkästen“, erklärt Maria Frey, stellvertretende Vorsitzende der Jugend für das Leben, Jugendinitiative der Aktion Lebensrecht für Alle e. V. „Dass ein Aussteller, der offen für Leihmutterschaft wirbt und Leihmütter vermittelt einer deutschen Messe verwiesen wird, ist ein wichtiges Signal. Die Stadt setzt damit ein wichtiges Zeichen gegen Menschenhandel.“ Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten, dennoch wird auf Kinderwunschmessen dafür geworben. Der Verein Frauenheldinnen geht rechtlich und aktivistisch dagegen vor. So reagierte die Stadt mit ihrer Entscheidung auf einen Antrag von Frauenheldinnen e. V. und drei betroffenen Frauen, darunter Olivia Maurel, selbst von einer Leihmutter geboren und Sprecherin der Casablanca-Erklärung zur universellen Abschaffung der Leihmutterschaft. Vorgelegte Unterlagen und Gedächtnisprotokolle zu früheren Kinderwunschmessen führten zu einer erneuten Prüfung und nun zum Einschreiten gegen den Aussteller „Nordic Surrogacy“. „Wir fordern keine neuen Verbote, sondern dass geltendes Recht durchgesetzt wird“, sagt Eva Engelken, Gründerin & Vorsitzende Frauenheldinnen e. V. Der Verein ruft zu einer Demo gegen Leihmutterschaft vor der Kinderkaufmesse in den Sartory-Sälen am Samstag, den 17. Oktober von 13-16 Uhr auf

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